Cropfaktor

Bei digitalen Spiegelreflexkameras (DSLR) entspricht die Größe der Aufnahmefläche nicht der eines Kleinbildfilmes. Da die Optiken aber auf dem Standart von Kleinbildfilmen errechnet werden, wird ein entsprechend kleinerer Bereich des Bildes auf dem Chip dargestellt. Dies führt zu einer Art Brennweitenverlängerung des verwendeten Objketives. Der Cropfaktor dient der Bestimmung der äquivalenten Brennweite. Der Cropfaktor ist spezifisch für das verwendete Kameragehäuse.
Hat eine Kamera beispielsweise einen Cropfaktor von 1.5, verändert sich die äquivalente Brennweite z.B. eines 300mm Objektives auf 450mm und die eines 12mm Objektives auf 18mm. Gerade bei kurzen Brennweiten wird der Cropfaktor zum Problem, da hier der gewünschte Weitwinkeleffekt nur eingeschränkt nutzbar ist.
Abhilfe schaffen hier Kameras mit Vollformatsensor. Diese besitzen keinen Cropfaktor. Kameras mit Vollformatsensor liegen preislich erheblich über denen mit kleinerem Chip. Auch die Verwendung von Objektiven, die extra für Kameras mit kleinem Chip hergestellt werden führt zu keinen sinnvollen Ergebnissen. Diese Objektive bilden auf dem großen Aufnahmechip ein kleineres Bild ab und können so nur einen Teil der Aufnahmefläche nutzen.

MEDILOR . Die Medienspezialisten aus Essen . Konzept . Grafik . Internet . Screen . Visualisierung . Foto . Event . und mehr...
Copyright ©2004-2015 by Sebastian Fehlings und seinen Lizenzgebern. Alle Rechte vorbehalten. Kontakt . Impressum . Home