Colormanagement dient dazu, dass Farben unabhängig vom Aufnahmegerät (Digitalkamera, Scanner), Anzeigegerät (Monitor) und Ausgabegerät (Digitaldruck, Offsetdruck)
möglichst identisch dargestellt werden.
Hierzu werden für die einzelen Geräte Farbprofile erstellt. In den Farbprofilen wird festgelegt, wie diese Geräte die Farben wahrnehemn bzw. wiedergeben. Mit Hilfe dieser Farbprofile
ist es im Colormanagement nun möglich, die Ungenauigkeiten im Rahmen der jeweils darstellbaren Farbräume auszugleichen. Das anlegen von Farbprofilen nennt man auch kalibrieren.
Monitore sollten in regelmäßigen Abständen kalibriert werden, da sich deren Darstellungsqualität stetig ändert. Beim Kalibrieren von Druckern muss nicht nur ein Farbprofil für den Drucker selbst, sondern
auch für jedes verwendete Papier durchgeführt werden. Farben können je nach Papierart variieren.
Für ein erfolgrreiches Colormanagement ist ein gewissenhafter Umgang mit Farbprofilen und eine lückenlose Umsetzung notwendig. Ein falsch kalibrierter Monitor oder
eine ungenaue Verwendung von Druckprofilen können das beste Colormanagement nutzlos machen und zu ungewollten Ergebnissen führen.